Buy-in-Verpflichtung

Die Funktion Buy-in-Verpflichtung erzwingt unter ganz seltenen Umständen ein höheres Minimum-Buy-in an Ring Game- und Zoom-Tischen. Diese Funktion wirkt sich nur auf einen geringen Prozentsatz der Spieler aus.

Betroffen davon sind Spieler, die:

  1. sich häufig für weniger als den maximal zulässigen Buy-in-Betrag einkaufen
  2. nur einige Hände spielen
  3. den Tisch mit einem größeren Stack verlassen als den, den sie ursprünglich hatten
  4. sich mit einem kleineren Chipstack als dem, mit dem sie den vorigen Tisch verließen, an einen ähnlichen Tisch setzen

Damit die Funktion zum Tragen kommt, muss ein Spieler ein solches Verhalten an ähnlichen Tischen innerhalb von 20 Stunden mehr als acht Mal wiederholen. Dieser Spieler muss sich mit einem höheren Mindestbetrag einkaufen, um an bestimmten Tischen Platz nehmen zu können. Ansonsten gibt es keine Auswirkungen.

Die Buy-in-Verpflichtung beschränkt die Anzahl der Möglichkeiten, einen Tisch zu verlassen, nachdem Sie gewonnen haben, nur um sich anschließend mit einem kleineren Chipstack an einen anderen Tisch zu setzen. Momentan darf ein Spieler acht Mal innerhalb von 20 Stunden an ähnlichen Tischen wieder Platz nehmen.

Übersteigt er dieses Limit, wird sein Minimum-Buy-in durch die Größe des Stacks ersetzt, mit dem er den vorigen Tisch verlassen hat. Aus diesem Grund heißt die Funktion "Buy-in-Verpflichtung" - mit Verlassen eines Tischs mit einem Gewinn entsteht die Verpflichtung, sich mit einem gleich großen Chipstack an künftige Tische zu setzen.

Die Buy-in-Verpflichtung gilt für alle Tische gleicher Buy-in-Bereiche, gemessen an den Big Blinds, die ein Spieler an den Tisch mitbringen darf (z.B. 40 - 100 Big Blinds). Die durch das Spiel an einem $0,05/$0,10 (40 - 100 BB) NLHE-Tisch entstandene Verpflichtung gilt also auch für einen $5/$10 (40 - 100 BB) PLO-Tisch. Die durch das Spiel an einem $0,05/$0,10 (40 - 100 BB) NLHE-Tisch entstandene Verpflichtungen gilt jedoch nicht für $0,05/$0,10 (100 - 250 BB) NLHE-Tische. Für 100 - 250 BB-Tische gibt es stattdessen eigene Buy-in-Verpflichtungen.

Wichtiger Hinweis: Die Spieler können sich an so vielen Tischen wie sie möchten mit dem Mindest-Buy-in einkaufen, solange sie keine aktiven Verpflichtungen haben. Die Verpflichtungen erfordern auch nie, dass sie sich mit mehr als dem Maximum-Buy-in für einen Tisch einkaufen.

Die meisten Spieler werden nie direkt von Buy-in-Verpflichtungen betroffen sein. Die Einführung der Funktion zielt vielmehr darauf ab, das häufige Verlassen und wieder Platz nehmen an Tischen (Meta-Spiele) einzuschränken. Zudem soll sie Spieler davon abhalten, zu oft die Tische zu wechseln. So können sich die Spieler besser auf das Spiel als auf das Suchen neuer Tische konzentrieren.

Lesen Sie mehr zu dieser Funktion.

So entstehen Verpflichtungen

Eine Buy-in-Verpflichtung entsteht dann, wenn sich ein Spieler mit weniger als dem Maximum-Buy-in an einem Tisch setzt und ihn mit mehr als dem ursprünglichen Buy-in wieder verlässt. Wenn der Spieler den Tisch verlässt, wird dieser höhere Betrag als sogenannte "Verpflichtung" gespeichert.

Die entstandene Verpflichtung stellt den Chipstack dar, mit dem sich der Spieler möglicherweise in Zukunft einkaufen muss. Die Verpflichtung stellt immer die Anzahl der Big Blinds dar, die der Spieler beim Verlassen des Tischs mit sich nahm.

Wenn innerhalb eines Zeitraums von 20 Stunden acht Verpflichtungen gespeichert werden, tritt die Buy-in-Verpflichtung in Kraft.

Wenn eine Verpflichtung an einem künftigen Tisch zum Tragen kommt, ersetzt diese Stackgröße (gemessen in Big Blinds) das standardmäßige Minimum-Buy-in an einem neuen Tisch mit gleichem Buy-in-Bereich.

Verpflichtungen gelten 20 Stunden, danach verfallen sie und werden gelöscht.

Einsatz der Verpflichtungen

Wenn ein Spieler mindestens acht nicht abgelaufene Verpflichtungen für einen bestimmten Buy-in-Bereich hat, wird dem Spieler, wenn er sich an einem neuen Tisch des gleichen Typs einkauft, ein höheres Minimum-Buy-in als normal angezeigt.

Wenn ein Spieler mehrere aktive Verpflichtungen hat, fallen diese in der Reihenfolge von der geringstmöglichen Beschränkung zur höchstmöglichen Beschränkung an. Wenn eine Verpflichtung eingelöst wird, wird die Stackgröße, die dieser Verpflichtung entspricht, anstelle des standardmäßigen Minimum-Buy-ins für diesen Tischtyp als Minimum-Buy-in angezeigt.

Wenn alle acht Verpflichtungen eines Spielers zum tragen kommen, wird die größte Stackgröße (in Big Blinds) der aktiven Verpflichtungen als Minimum-Buy-in für neu geöffnete Tische dieses Typs verwendet.

Denken Sie daran, dass die Verpflichtungen für alle Ring Games gelten, die das gleiche standardmäßige Minimum- und Maximum-Buy-in (gemessen in Big Blinds) haben.

Aktualisierung der Verpflichtungen

Jedes Mal, wenn eine Verpflichtung eingelöst wird, wird die Verpflichtung anhand des Tischtyps und der aktuellen Stackgröße (in Big Blinds) aktualisiert, mit der der Spieler den Tisch verlässt.

In den meisten Fällen wird die Verpflichtung anhand der Anzahl an Big Blinds im Stack des Spielers aktualisiert, mit der er den Tisch verlässt. Ist die Stackgröße geringer als das standardmäßige Minimum-Buy-in, wird die Verpflichtung gelöscht.

Ist die Stackgröße höher als das standardmäßige Maximum-Buy-in für diesen Tischtyp, wird das standardmäßige Maximum-Buy-in (in Big Blinds) gespeichert.

Das Verhindern von Chip Dumping

Die einzige Ausnahme für Verpflichtungen entsteht dann, wenn an mehreren Tischtypen mit sehr unterschiedlichen Einsätzen gespielt wird. Diese Ausnahme dient dazu, Chip Dumping zu verhindern.

Jede Verpflichtung speichert auch den höchsten Big Blind jedes Tisches, bei dem die Verpflichtung zum Einsatz kam. Wenn ein Spieler an einem Tisch sitzt, dessen Big Blind weniger als 1/3 des höchsten Werts beträgt, wird die Verpflichtung nicht mit einer niedrigeren Stackgröße aktualisiert - selbst dann nicht, wenn der Spieler Geld verliert, während er an diesem Tisch sitzt.

Ein Beispiel: Für einen Spieler entsteht eine Verpflichtung, indem er an einem $5/$10 NLHE-Tisch Platz nimmt, spielt und den Tisch wieder verlässt. Wenn er sich anschließend an einen $1/$2 NLHE-Tisch setzt, bei dem diese Verpflichtung zum Einsatz kommt, wird die Verpflichtung nicht aktualisiert, da der $2 Big Blind am neuen Tisch weniger als 1/3 des für die Verpflichtung gespeicherten $10 Big Blinds beträgt.

Zoom-Verpflichtungen

Zoom-Verpflichtungen funktionieren sehr ähnlich wie die Verpflichtungen für unsere normalen Ring Games. Wenn Ihr Minimum-Buy-in jedoch durch eine Verpflichtung für einen Zoom-Pool geändert wird, dürfen Sie sich immer nur für eine Teilnahme einkaufen, um Ihre Buy-ins nicht unnötig einzuschränken. Solange Sie sich immer nur für eine Teilnahme einkaufen, können Sie sich so oft einkaufen, wie dies normalerweise möglich ist.

Falls Sie Fragen zu den Buy-in-Verpflichtungen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an den Support.

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